Wir hinterlassen Spuren

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„Wir hinterlassen Spuren“, so lautet das Kunstprojekt, das die Schüler der 4.Jahrgangsstufe der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg gemeinsam mit der Künstlerin Dorothe „Dorle“ Pfeiffer aus Amberg in den letzten Schulwochen durchführten. Schon lange war den Schülern und Lehrern der Schule die kahle Wand gegenüber des Schulhauses ein Dorn im Auge. Mit diesem Projekt wird dem jetzt Abhilfe geschafft. Unter fachlich hervorragender Anleitung der Künstlerin erstellten die Abschlussschüler Schablonen auf Holzplatten von sich selbst. Diese wurden dann noch bemalt und individuell gestaltet, so dass sich jedes Kind in seiner Silhouette wiederfinden kann. Die Kosten für die Holzplatten, das Aussägen und die Installation übernahm die Gemeinde Hohenburg. Alle weiteren Kosten, wie Farbe, Pinsel, Künstlerhonorar usw. wurden beim Sponsorenlauf eingenommen, der eine Spendensumme von 661,50 Euro erbrachte. Rektorin Andrea Meier bedankte sich deshalb auch auf das Herzlichste bei den Eltern, der Gemeinde und der Künstlerin und lobte das wunderschöne Ergebnis dieses Gemeinschaftsprojekts. Künstlerin Dorle Pfeiffer erläuterte kurz die Zielsetzung dieses Vorhabens. Es ist geplant, dass ab jetzt jedes Jahr die Abschlussschüler der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg sich an dieser Mauer mit ihren Silhouetten verewigen. Bürgermeister Florian Junkes freute sich über diese Verschönerung des Ortsbildes und die gemeinschaftliche Leistung, die dieses Projekt zu Stande kommen ließ. Aber nicht nur die Schüler der 4.Jahrgangsstufe profitierten von dieser Maßnahme. Alle Schüler der Schule arbeiteten in diesem Zeitraum mit diesem Werkstoff Holz und diesen Farben und bauten bzw. erstellten verschiedene Objekte. Denn genau dieser Gemeinschaftssinn sei das Hauptanliegen der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg, so Rektorin Andrea Meier. So wird man in Zukunft gegenüber der Schule keine kahle Betonmauer mehr sehen, sondern bunte Silhoutten von ehemaligen Schülern dieser Schule.

  

 

          5 Ehrenurkunden, 21 Siegerurkunden beim Sportfest

                     Herzlichen Glückwunsch!

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Unsere besten Schulsportler waren:

Kilian Lorenz und Darja Lorenz, Franziska Höllriegl, Sebstian Höllriegl und Felicia Kölbl.

Dank an den Fledermaus-Rudi

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Der Leiter des Fledermaushauses in Hohenburg, Rudi Leitl, klärte die Kinder der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg bei einem Vortrag an der Schule über die Fledermausart „Die große Hufeisennase“ auf. In den vergangenen Wochen beobachteten die Schüler dann im Fledermaushaus diese Fledermäuse und hatten sogar das Glück, dass sie einige Geburten von Fledermausbabys live per Infrarotkamera mitverfolgen konnten. Obendrein durften sie diesen Babys dann auch noch Namen geben und Pate stehen. Rudi Leitl war während des gesamten Ablaufs mit ganzem Herzen dabei und vermittelte den Kindern die Inhalte voller Enthusiasmus. Für dieses Engagement bedankten sie jetzt die Schüler und Lehrkräfte der Schule mit einem Präsent und dem Lied von den „Zehn kleinen Fledermäusen“. Sichtlich gerührt nahm Leitl das Geschenk entgegen und lud alle dazu ein, ihn und die Fledermäuse doch öfter mal zu besuchen.

 

 

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Kinder werkeln, malen und arbeiten fleißig. Frau Dorothe Pfeiffer leitet das Projekt und unterstüzt die Kinder.

Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die uns beim Sponsorlauf unterstützt haben. Aus dem Erlös können Farben, Pinsel, Malutensilien usw. gekauft werden.

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Eine Person, viele Gesichter

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Dass Märchen auch im Jahre 2015 noch fesseln und mitreißen können, stellte Moise Schmidt vom „Theater Maskara“ mit dem Märchen „Der goldene Vogel“ von den Gebrüdern Grimm unter Beweis. Dieser war zu Gast in der Erasmus-Grasser-Grundschule in Schmidmühlen, wo aber auch die Kinder der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg und die Vorschulkinder der Kindergärten der Gemeinde Hohenburg der Vorstellung beiwohnten.
Alleine vor dem selbst aufgebauten Bühnenbild agierend schaffte er es, die Mädchen und Buben der Jahrgangsstufen 1 mit 4 sowie die Vorschulkinder der Kindergärten in seinen Bann zu ziehen. Während der Aufführung bot er seinem jungen Publikum eine Stunde lang bestens gelungenes Kindertheater voller Spannung, Dynamik, Witz und Tiefgang. "Ich habe Spaß daran, wenn ich die Kinder mit meinem Spiel einfangen, sie für kurze Zeit vom Schulalltag ablenken und sie in die Welt des Theaters entführen kann", so der Schauspieler, der seit 2004 dem in Ortenburg beheimateten „Theater Maskara“ angehört.
Ob einer der Könige oder der Prinzen, Prinzessin, Fuchs - egal - Moise Schmidt erwies sich als wahres Chamäleon der Märchenwelt. Er schlüpfte gekonnt in die verschiedenen Rollen, die das Stück zu bieten hat. Mit Feingefühl erweckte er die einzelnen Persönlichkeiten zum Leben. Masken - aufgesetzt, in der Hand gehalten oder auf Stangen hängend - wurden glaubwürdig zum lebendigen Gesprächspartner in seiner Mischung aus Erzähltheater und Schauspielerei. Viel Spannung erzeugte er zusätzlich mit seinen Musikeffekten.
Das Märchen von den Gebrüdern Grimm „Der goldene Vogel“ handelt davon, dass vom kostbarsten Baum des Königs eines Tages ein goldener Apfel fehlt. Nacheinander halten die drei Söhne Wache, aber erst dem jüngsten gelingt es dem goldenen Vogel, der die Äpfel stiehlt, eine Feder auszureißen. Wieder hintereinander machen sich die Prinzen auf die Suche nach diesem Vogel. Und wieder obliegt es dem jüngsten Prinzen mit Hilfe des Fuchses den Vogel zu finden. Doch den Vogel mitzunehmen erweist sich als nicht so einfach und so muss der junge Prinz viele Abenteuer bestehen bis er letztendlich mit dem Vogel wieder daheim ist. Doch hat er dafür nicht nur den Vogel, sondern auch das goldene Pferd, einen goldenen Sattel und vor allem die Prinzessin vom goldenen Schloss. Aber auch der Rückweg wird schwierig, da ihm seine Brüder neiden und ihn den Garaus machen wollen. Doch wie immer ist der Fuchs zur Stelle und hilft ihm. Zu guter Letzt gibt es natürlich ein Happyend, denn der Prinz bekommt seine Prinzessin, wird König und erlöst den Fuchs.
Das begeisterte Publikum spendete Moise Schmidt tosenden Applaus und entließ ihn erst von der Bühne, nachdem er als Zugabe nochmals mit den Kindern das „Fuchslied“ anstimmte.

 

Nachwuchs im Fledermaushaus

Nachdem Rudi Leitl, Leiter des Fledermaushauses in Hohenburg, mit einem Vortrag in der Schule die Neugier der Kinder geweckt hatte, war es jetzt endlich an der Zeit die "Großen Hufeisennasen" zu besuchen. Über Infrarotkameras konnten die Schüler sogar die Geburten kleiner Fledermausbabys live mitverfolgen. Und das Schönste: Sie durften den Babys auch noch Namen geben. So werden künftig in Hohenburg Hufeisennasen namens Flatti, Luisa, Bat-Tina und viele mehr herumfliegen. Auch eine echte, lebende Zwergfledermaus konnte Rudi Leitl den Kindern zeigen. Diese ist verletzt und deshalb in der Obhut des Fledermausfreundes.

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Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Radprüfung!

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Schüler des 4. Jahrgangs der Grundschulen Kastl und Hohenburg wurden zu verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmern ausgebildet. Sie nahmen erfolgreich an den theoretischen und praktischen Prüfungen teil und wurden deshalb geehrt. Bürgermeister Stefan Braun wünschte unfallfreies Fahren und erinnerte an das Tragen des Fahrradhelms. Herr Michl von der Sparkasse Kastl überreichte Reflektionssicherheitsstäbe und hoffte, damit zur Verkehrsicherheit beitragen zu können. Die Verkehrserzieher der Polizei, Roland Strehl und Johann Heselmann gratulierten zum ersten Führerschein und gaben die Urkunden und Wimpel aus.

Auch die Schulleiter Andrea Meier und Martin Sekura und die Lehrkräfte gratulierten den Schülern.

 

 

Projekt "Forschungswerkstatt Heimat"

Bild Forschungswerktstatt Heimat

Ende April durften sich die SchülerInnen der dritten und vierten Jahrgangsstufe der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg zwei Tage als Forscher ausweisen und im Rahmen des Projektes „Forschungswerkstatt Heimat“ die Gemeinde Hohenburg erkunden. Die Leiterin Cornelia Aschenbach und drei weitere ehrenamtliche Mitglieder der kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Amberg-Sulzbach baten die Kinder um Unterstützung, mehr über ihren Schulort zu erfahren. Also zogen die Kinder in Kleingruppen mit Fragebögen auf Klemmbrettern los, testeten zwei verschiedene Spielplätze auf ihre Tauglichkeit und hielten das Verkehrsaufkommen sowie Gefahrenzonen auf den Straßen auf Papier und mit der Kamera fest. Aber auch die Natur wurde regelrecht unter die Lupe genommen, wobei verschiedenste Pflanzen und Tiere wiedererkannt wurden. Ebenso hatte eine Gruppe den Auftrag, einmal die „tollen“ und auch die „doofen“ Orte in Markt Hohenburg aufzusuchen und gingen dabei zielstrebig auf die Umgebung der Hammermühle zu. Alle Ergebnisse der Erkundungstour wurden danach noch kreativ auf Plakaten veranschaulicht. Am nächsten Tag ging es dann ab in die „Zukunftswerkstatt“, um die Wünsche, Ideen und Verbesserungsvorschläge rund um Hohenburg zu gestalten. Die Spielplatztester formten und drückten mit Knetmasse ihr Traumgelände mit Rutschen und Klettergerüsten zurecht, während die Umweltforscher Vogelhäuser zusammenbauten und mit Farbe verschönerten. Zudem wurde ein neuer kinderfreundlicher Ortsplan konstruiert, unter anderem mit einem großen Freibad, mehr Fußgängerüberwegen und einem Einkaufszentrum mitten auf dem Marktplatz. Dem Verkehrsteam wurde die wichtige Aufgabe der Dokumentation zugewiesen, woraufhin eine eindrucksvolle Präsentation auf dem Laptop mit den Bildern der vergangenen Projekttage entstand. Zu guter Letzt wurden Vervollständigungen des Statements „Wenn ich Bürgermeister wäre…“ vor die laufende Kamera gebracht und abgespielt. Nachdem jede Gruppe ihr Expertenwissen an die Klasse und die ehrenamtlichen Mitarbeiter weitergegeben hatte, wurde von beiden Seiten sehr bedauert, dass die Zeit miteinander doch so schnell vorüber ging. Anfang Juli ist ein Treffen mit Bürgermeister Florian Junkes geplant, damit die SchülerInnen ihre Ergebnisse und Wünsche, die während des Projektes ausgearbeitet wurden, vorstellen und über eine Realisierung dieser sprechen können. Die Kinder sollen Anerkennung und Beteiligungsmöglichkeit erfahren, um sich auch in der Zukunft weiterhin in ihrer Heimat einzubringen.