Hohenburg singt und klingt

Musik ist mein Zuhause! Unter diesem Motto treffen sich in der Woche vor den Pfingstferien über 130.000 Kinder und Jugendliche aus Kindertagesstätten und Schulen zum Aktionstag Musik, um gemeinsam zu singen und zu musizieren. Mit dabei sind Musikschulen, Universitäten, Musikvereine, Chöre, Senioren und Flüchtlingseinrichtungen. Initiator ist die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM). Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle weiß, dass Menschen allen Alters ihr Zuhause häufig über Musik, die in ihrem Umfeld erklingt und selbst musiziert wird, identifizieren. „Speziell für Kinder und Jugendliche ist die Musik in ihrem Umfeld von enormer Bedeutung.“ Während der Aktionswoche erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene im gemeinsamen Tun in über 2.000 Musik-Aktionen, was aktives Musizieren bewirkt. Kinder treffen sich mit Kindern aus anderenichtungen oder mit Senioren, Musikschulen öffnen ihre Türen, Vereine und Schulklassen oder Musikgruppen treffen sich beispielsweise zum gemeinsamen Singen, laden zum Gemeinschaftskonzert oder überraschen mit Spontanauftritten auf öffentlichen Plätzen. Spaenle: „Jung und Alt werden mit Begeisterung und Freude friedlich musizieren. Das ist in unserer Zeit wichtiger denn je!“ Darauf setzt der Aktionstag Musik in Bayern. Aus diesem Grund hat die Lauterachtal-Grundschule Hohenburg in diesem Jahr bewusst Eltern, Großeltern und Senioren der Marktgemeinde Hohenburg zu ihrem Aktionstag Musik eingeladen. Natürlich waren auch wieder die ganz Kleinen, die Kindergärten aus Mendorferbuch und Hohenburg, mit dabei. Mit einem „Herzlich willkommen“ eröffnete die Klasse 1/2 unter Leitung von Lehrerin Christine Kölbl den musikalischen Reigen. Im Anschluss begrüßte Rektorin Andrea Meier alle Anwesenden und erläuterte den Hintergrund dieses Musiktages. Mit riesigen Stofftieren ausgestattet sangen die Kinder der 1/2 davon, wer so alles vom „Sprungbrettl“ springt. Es folgte der Kindergarten Mendorferbuch mit zwei Stücken in denen Steine den Rhythmus angaben. „Stein, Stein in meiner Hand“ und die neuseeländische Weise „E poi i tai tai eh“ hatte Leiterin Sieglinde Siegert fleißig mit ihrem Personal und den Kindern eingeübt. Daraufhin zogen die schaurigen Räuber der Klasse 2/3 in die Turnhalle ein und berichteten in musikalischer Art und Weise vom „Walde von Toulouse“, bevor sie mit dem Becher-Lied, einer vereinfachten Form des weltweit bekannten „Cup-Songs“, das Publikum beeindruckten. Lehrkraft Sabine Lubich hatte hier in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet. Der Kindergarten Hohenburg unter der Leitung von Frau Brigitte Semmler gab anschließend die Lieder „Du schenkst uns die Sonne“ und „Teddybär“ zum Besten. Verträumt und nostalgisch wurde es dann als bei „Idas Sommerlied“ der Klasse 3/4 Seifenblasen durch die Turnhalle schwebten. Wiederum Christine Kölbl war es, die dieses wunderschöne Stück mit den Schülern einübte. Und auch für das nächste Stück, das Mottolied des diesjährigen Aktionstages Musik, „In der Musik sind wir Zuhaus“ zeichnete Frau Kölbl verantwortlich. Die gesamte Grundschule trug dieses Stück vor. Bevor sich die Klasse 3/4 mit dem lustigen Lied „Wer hat an der Uhr gedreht?“ verabschiedete versäumte es Rektorin Andrea Meier sich bei den Gästen für ihr Kommen und bei Kindergärten, Lehrkräften und Klassen für ihr fleißiges Üben und Singen zu bedanken. Das Publikum sparte schon während der Vorträge und vor allem am Schluss nicht mit Beifall und forderte vehement eine Zugabe. Diesen Wunsch konnten die Kinder natürlich nicht verwehren und sangen nochmal das Mottolied „In der Musik sind wir Zuhaus“.

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Hohenburger Schüler blicken durch die rosa Brille

„Blicke“ heißt in diesem Jahr das Kunstprojekt, welches den Marktplatz in Hohenburg ziert. Auch die Lauterachtal-Grundschule Hohenburg beteiligte sich wie letztes Jahr an diesem Projekt. Lehrerin Sabine Lubich bastelte mit ihren Schülern hierzu Brillen mit rosa Durchblick um einfach mal alles durch die „rosa Brille“ sehen zu können.

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Medien ja, aber mit Bedacht!

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„Medienerziehung – noch nie war sie so wichtig wie heute!“, das war der Titel eines Informationsabends zu dem die Lauterachtal-Grundschule Hohenburg die Eltern eingeladen hatte. Referent war Werner Winter, medienpädagogisch-informationstechnischer Berater des Schulamtsbezirkes Amberg-Sulzbach. Er machte deutlich, wie wichtig Erziehung gerade in Bezug auf den Umgang mit Medien ist. Es ist wichtig, die Kinder beim Umgang mit Smartphone, Tablet, PC oder auch dem Fernseher zu begleiten. Lässt man ihnen hier freien Lauf besteht die Gefahr von unerwünschtem Gebrauch bis hin zur Computersucht. Auch die zeitliche Nutzung der Medien spielt eine große Rolle. Wird diese übertrieben kann es zu Kurzsichtigkeit, Fettleibigkeit oder anderen gesundheitlichen Schäden kommen. Wichtig ist, dass sich die Eltern selbst mit den Medien befassen und damit auskennen. Nur so kann man sein Kind sinnvoll begleiten und Gefahren bzw. falsche Nutzung umgehen. Beispielsweise sollten die Eltern über Fernsehsendungen informieren oder den Inhalt von Computer-, bzw. Konsolenspielen kennen. Die Nutzungsdauer muss begrenzt sein und klare Regeln sollten vereinbart werden. Eine Möglichkeit wäre ein sogenannter Handyvertrag, in dem klar der Umgang mit dem Smartphone geregelt wird. Es wäre aber der vollkommen falsche Weg, sich den Medien zu verschließen. Denn diese sind mittlerweile allgegenwärtig und werden in jedem Bereich des Alltags genutzt. Ziel muss sein ein gesundes Medienbewusstsein bei den Kindern aufzubauen, in das die üblichen Werte von Erziehung mit einfließen. Die anwesenden Eltern beteiligten sich höchst interessiert an dieser Veranstaltung und nahmen die Ratschläge von Herrn Winter gerne auf. Zum Schluss des Abends stellte der Medienbeauftragte der Schule, Förderlehrer Hubert Harrer, den vom Kultusministerium empfohlenen Medienführerschein vor. Diesen Medienführerschein führt Harrer derzeit mit den Schülern der 4.Jahrgangsstufe durch. Hierbei wird auf „Fake-News“, Beeinflussung durch Werbung und andere Gefahren durch die Medien hingewiesen. Aber auch ein sinnvoller Gebrauch von PC und Co. soll den Kindern beigebracht werden. Rektorin Andrea Meier bedankte sich bei den Referenten zum Abschluss der Veranstaltung, bei der die Eltern die nützlichen Hinweise von Herrn Winter und Herrn Harrer gerne mit nach Hause nahmen.

Der Link zu den von Herrn Winter angesprochenen Tipps und Internetseiten lautet:

www.medienzentrum-as.de/downloads/Medien.pdf

 

     Herzlichen Glückwunsch zur Heiligen Kommunion!

1. kommunion

Gesundes Frühstück – für Mensch und Umwelt

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Das „Landesprogramm für die gute gesunde Schule Bayern“ empfiehlt die Einbeziehung der Gesundheitsförderung in den Schulalltag mit dem Ziel, Gesundheit konsequent in den Dienst des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule zu stellen, um damit zur Verbesserung der Bildungsqualität insgesamt beizutragen. Auf den Punkt gebracht bedeutet das: „Gesunde Schüler, die gerne zur Schule gehen, lernen besser. Gesunde Lehrer lehren besser. Aus diesem Grund durften die Schüler der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg und die Vorschulkinder der Kindergärten auch in diesem Jahr wieder ein nahrhaftes und vitaminreiches Frühstück genießen. Vor allem aber war es auch ein gesundes Frühstück für die Umwelt. Als zertifizierte Umwelt- und Energieschule ist es der Grundschule Hohenburg ein besonderes Anliegen, die Kinder zu einem bewussten Umgang mit Natur und Umwelt zu erziehen. Deshalb hatte der Elternbeirat für dieses Frühstück nur Produkte von regionalen Anbietern verwertet. Die Schüler staunten nicht schlecht, als sie das reichhaltige und liebevoll gestaltete Frühstücksbuffet erblickten. Von Fingerfood aus Karotten, Radieschen, Gurken, Paprika und vielem mehr, über Käsespieße und Obstsalat, Müsli, Schnittlauchbroten und vielem mehr, bis zu Getränken wie Kaba, Tee und Milch wurde alles angeboten. Der Elternbeirat hatte ein Buffet auf den Tisch gezaubert, das nicht nur gesund, sondern vor allem auch optisch sehr ansprechend war und keine Wünsche offen ließ. Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Kinder beim Elternbeirat für das enorme Engagement und ließen sich die Köstlichkeiten nur zu gerne schmecken.

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Vom Bürgermeister persönlich mit dem Feuerwehrauto abgeholt

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Der Lehrplan für Grundschulen in Bayern sieht im Heimat- und Sachkundeunterricht die Bearbeitung der Themen Verbrennung, Berufe und Ehrenamt vor. Klassenleiterin Sabine Lubich erarbeitete mit den Kindern der Klasse 2/3 in vielen Unterrichtseinheiten die Inhalte zu diesen Bereichen. Um einen praktischen Bezug zu erlangen besuchte sie mit den Schülern die örtliche Freiwillige Feuerwehr. Hierzu nahm sich Bürgermeister Florian Junkes selbst Zeit und holte die Kinder mit Fahrer Franz Kellner mit dem Feuerwehrauto an der Schule ab und chauffierte sie zur Feuerwache. Dort wurden sie herzlich von Feuerwehrkommandant Klaus Falk willkommen geheißen. Retten, Löschen, Bergen, Schützen, diese vier Schlagwörter stehen für den Aufgabenbereich der Feuerwehr, so Falk. Er machte deutlich, dass sich die meisten Einsätze der Feuerwehr Hohenburg auf den Verkehr beziehen und nicht auf Brände. Trotzdem müssen die aktiven Feuerwehrleute natürlich eine fundierte Ausbildung durchlaufen und diese auch immer wieder in Prüfungen unter Beweis stellen. Klaus Falk stellte anschließend den interessierten Kindern das Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hohenburg vor. Dieses Fahrzeug enthält die neueste Technik und Ausstattung. Von der Rettungsschere über Bergungsrampen bis zu Atemschutzgeräten ist alles vorhanden. Die Schüler zeigten sich hier sehr wissbegierig und ließen sich alles genau erklären. Dem kam der Kommandant gerne nach. Auch zeigte er den Kindern die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes. Im Gegensatz zum neuen Löschfahrzeug war im Anschluss der Einblick in alte Feuerwehrgeräte, die die Freiwillige Feuerwehr Hohenburg in einem Nebenraum beherbergt. In diesem kleinen Museum finden sich eine alte Wasserspritze, die noch von Pferden gezogen wurde, Rettungsleitern mit Löscheimern, die zur damaligen Zeit jeder Haushalt haben musste und weitere alte Utensilien, die früher zur Brandbekämpfung verwendet wurden. Abschließend wurde Herr Falk noch in einer Fragerunde noch mit vielen Fragen von Seiten der Schüler torpediert, die er sehr gerne und vor allem sehr informativ beantwortete. Bevor es dann zurück in die Schule ging, versäumten es Lehrerin Sabine Lubich und die Kinder nicht, sich bei Herrn Falk, Bürgermeister Junkes und Fahrer Franz Kellner für diesen sehr lehrreichen Unterrichtsgang zu bedanken.

Was geschieht mit meiner Bananenschale?

Der LehrplanPLUS für die Grundschulen in Bayern weist im Fachprofil Ethik „Die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Umweltbildung, Globales Lernen) aus. Hier heißt es: „Der Ethikunterricht fördert im besonderen Maße die Bildung für Nachhaltige Entwicklung, wenn er die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, sich in altersgemäßer Weise kritisch mit den Fragen des eigenen Umwelt- und Konsumverhaltens sowie des Natur- und Tierschutzes auseinanderzusetzen. Dies setzt die Lauterachtal-Grundschule Hohenburg als Umweltschule natürlich in die Tat um. Da es seit diesem Schuljahr für die Schule keine Biotonne mehr gibt, baute Lehrerin Sabine Lubich mit den Kindern der Ethik-Gruppe zwei Holzkomposter. Diese zwei Kompostbehälter werden nun von den Kindern in Wechselbewirtschaftung genutzt, um den Bioabfall auf natürliche Art und Weise zu entsorgen. Auch für die Abfälle des Obstes aus dem Schulfruchtprogramm und der Mittagsbetreuung stehen die Behälter bereit. Rektorin Andrea Meier erklärte, dass man gerade als zertifizierte Umweltschule den Kindern in vielen Variationen die Notwendigkeit der Nachhaltigkeit des Natur- und Umweltschutzes vermitteln müsse. 

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Spenden für Schule und Kindergarde

Die Basargemeinschaft Hohenburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den Erträgen aus den vergangenen Basaren verschiedene Einrichtungen zu unterstützen. In diesem Jahr kam diese Unterstützung der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg und der Kindergarde Hohenburg zugute. Die Kinder der Schule durften sich über Nikolauspäckchen freuen und die Gardemädchen erhielten für ihre Auftritte neue Hüte. Bei der Übergabe der Spenden in der Schule Hohenburg war auch der Elternbeirat anwesend, der die Nikolauspäckchen liebevoll zusammengestellt und gepackt hatte. Rektorin Andrea Meier freute sich mit den Kindern über die Präsente und bedankte sich herzlich bei den Spendern.

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