Elternbeirat aktualisiert Schülerbücherei

In den letzten Wochen haben sich Mitglieder des Elternbeirats der in die Jahre gekommenen Schülerbücherei unserer Schule gewidmet. Zunächst wurden alte Bücher aussortiert und bei einem Bücherflohmarkt veräußert. Mit diesen Einnahmen wurden dann neue Bücher angeschafft. Anschließend wurden alle Bücher neu katalogisiert und eine Bestandsaufnahme gemacht. Zuletzt wiesen Frau Meinel und Frau Baumann die Kinder in die neu angelegte Bücherei ein und erklärten ihnen das Ausleihverfahren. Für diese Tätigkeiten bedankte sich stellvertretende Schulleiterin Sabine Lubich bei den Damen mit einem kleinen Geschenk.

Bücherei EB Kopie

Ausflug in den Wasserpark

Unser diesjähriger Wandertag führte uns wieder in den Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur im Schwandorfer Seenland. Bei optimalem Wetter konnten die Kinder toben, Sand spielen, plantschen und vieles mehr. Dabei hatten sie einen Riesenspaß!

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Bereits in Klasse 3/4 als Politiker tätig

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Sie diskutieren, verhandeln und beschließen, fällen demokratische Entscheidungen. Nein, das sind nicht die Politiker in München oder Berlin. Hierbei handelt es sich um die Schüler der Klasse 3/4 der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg. Denn genau darauf zielt das „Planspiel Heimat“, welches von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Amberg-Sulzbach angeboten und durchgeführt wird, hin – Kindern die politischen Denk- und Arbeitsprozesse nahe bringen. In dem zweitätigen „Planspiel Heimat - spielerisch Demokratie vermitteln“ schlüpften die Schüler in die Rolle von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern der fiktiven Stadt Felddorf. In Kleingruppen musste entschieden werden ob eine Umgehungsstraße gebaut wird oder nicht. Die Kinder erlangten als eigenständige Akteure erste elementare Erfahrungen in politischen Entscheidungs- und Diskussionsprozessen, welche nicht immer leicht waren. Wollte die Umweltpartei unbedingt den Wald schützen, so ist dies der Elternpartei egal. Sie wollen ihren Kindern einen sicheren Schulweg bieten! Absicht des Projekts ist es, so Projektleiterin Anita Kinscher, den Schülerinnen und Schülern auf spielerische Art und Weise Politik näher zu bringen und Demokratie zu verstehen, denn Kinder kommen schon früh in Kontakt mit Politik – sei es bei der Mitbestimmung und Gestaltung ihrer Freizeitmöglichkeiten und deren Orte oder bei der Wahl ihres Klassensprechers. Es ist daher besonders wichtig, dass Mädchen und Jungs bereits im frühen Alter politische Mitgestaltung einüben und sich zu demokratiefähigen Personen entwickeln. Dies geschieht dann, wenn sie in ihrem Alltag Demokratie leben können. Schule als Lebensort wird dabei in seiner Bedeutung immer wichtiger und bietet sich als Bildungseinrichtung für das Projekt an. Mit Unterstützung von Frau Kinscher und drei ehrenamtlichen Helferinnen und dank spannender Sitzungen und offenen Diskussionsrunden konnte dennoch schnell eine gute Lösung gefunden werden, die alle Parteimitglieder zufrieden stellt. Durch eine Fußgängerbrücke und einer „Zone 30“- Einführung ist der Schulweg für die Kinder wieder sicher und der Eingriff in die Natur ist gering. Auch soll durch verstärkte Verkehrsüberwachung und eine Ampel das Rasen der Autofahrer eingeschränkt werden. Projektleiterin Frau Kinscher lobte die Gruppe und betonte, dass sie selten einen so harmonischen Verlauf von Diskussionen und Einigungen erlebt habe. Klassenleiterin Sabine Lubich freute sich über dieses positive Feedback und bedankte sich bei Anita Kinscher und ihrem Team für ihr Engagement und die Durchführung dieses Projekts.

 

Gemeinsam lachen am Aktionstag Musik

Musiktag 2018 g

"ZusammenSingen!" Mit dieser grundsätzlichen Zielsetzung initiiert die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) seit 2013 jährlich den Aktionstag Musik in Bayern. An einem Tag innerhalb einer Aktionswoche oder in zeitlicher Nähe zur Aktionswoche treffen sich die Beteiligten zum gemeinsamen Singen und Musizieren. Damit möchte die BLKM zur Stärkung der Musik an Kindertageseinrichtungen und Schulen beitragen und Anlässe zur musikalischen Begegnung in Kooperation mit Musikschulen, Verbänden, Vereinen, Ausbildungsstätten, Senioren und weiteren Musikinteressierten schaffen. Kinder singen und musizieren gemeinsam mit anderen und erleben die faszinierende Kraft der Musik unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft. Dieses gemeinsame Musikerlebnis macht allen Freude, baut Schranken ab und stärkt den Zusammenhalt. Denn wer mit anderen musiziert, hört auf den anderen und erlebt Gemeinschaft. Dieses Erlebnis soll allen Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit anderen Musizierenden möglich sein. Daher bildet das "ZusammenSingen" die Leitidee des Aktionstags Musik. Dieses Thema der Gemeinschaft griff die Lauterachtal-Grundschule Hohenburg, welche auch in diesem Jahr wieder an dieser Aktion teilnahm, gleich mit dem Einführungslied „Gemeinsam lachen“ auf. Zuerst aber begrüßte stellvertretende Schulleiterin Sabine Lubich die geladenen Gäste mit Eltern, Großeltern und den beiden Kindergärten der Gemeinde. Auf das diesjährige Mottolied, das von allen Klassen gemeinsam gesungen wurde, folgte die Klasse 3/4 mit dem Lied von der „alten Moorhexe“. Der Kindergarten Mendorferbuch hatte im Anschluss einen Deutsch-Englischen Sprechkanon und das Schweinelied im Programm, beide Beiträge lösten viele Lacher und großen Applaus beim Publikum aus. Die Klasse 1/2 mit Unterstützung von der Klasse 3/4 trugen das Lied „War einmal ein Elefant“vor und unterstrichen ihre Darbietung mit Bildern. Das Mottolied des letztjährigen bundesweiten Vorlesetages „Lesen heißt auf Wolken liegen“ sangen dann die Klassen 2/3 und 3/4. Auch der Hohenburger Kindergarten konnte in diesem Jahr mit dem Lied „Die Räder vom Bus“ ein mehrsprachiges Stück vorweisen. Außerdem gefielen die Kleinsten mit der Volksweise vom „Kuckuck“. Bevor es im musikalischen Programm weiterging übergaben die Kinder der Klasse 3/4 noch eine Spende an den Elternbeirat. Diese kam zustande, da der Elternbeirat die schuleigene Bücherei ausgemistet hatte. Mit den aussortierten Büchern veranstaltete die Klasse 3/4 einen Bücherflohmarkt und erzielte so einen Erlös von 60 Euro. Das Spendengeld soll dafür verwendet werden, neue Bücher für die Bücherei anzuschaffen. Eine besondere Vorführung bot daraufhin die Klasse 3/4 mit dem von Becher-, Klopf- und Klatschpercussion unterstütztem Song „Shalala“. Lehramtsanwärterin Carolin Schriml hatte hier mit dieser Klasse ganze Arbeit geleistet und erntete den wohlverdienten Applaus. Noch mehr Applaus gab es für den „Maibaum-Tanz“ den die Mädchen der Jahrgangsstufen 3 und 4 zeigten. Auch hierfür zeichnete sich Carolin Schriml verantwortlich. Beim nächsten Lied war das gesamte Publikum gefordert, denn bei dem alten Kinderlied „Auf der Mauer, auf der Lauer“ durften alle kräftig mitsingen. Max Madl und Lena Braden, die an diesem Tag als Moderatoren fungierten, kündigten dann in souveräner Art und Weise das Schlusslied von der Klasse 2/3 „Ferien“ an. Nachdem sich Sabine Lubich bei allen Mitwirkenden bedankt hatte, wartete Elternbeiratsvorsitzender Stefan Sander noch mit einer kleinen Überraschung auf. Jedes Kind durfte sich aus seiner Schatzkiste noch als Belohnung eine kleine Süßigkeit mitnehmen. Im Anschluss konnten die Eltern und Verwandten mit ihren Kindern die Veranstaltung beim vom Elternbeirat in gewohnter hervorragender Manier vorbereitetem Häppchenbuffet ausklingen lassen.

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Eintauchen in die Welt der Bücher

Buchhandlung Rupprecht Klasse 4

Der LehrplanPLUS für Grundschulen in Bayern sieht im Lernbereich Lesen den Erwerb der Lesefertigkeit und –fähigkeit vor. Dabei spielt der Umgang mit Texten, ob in schriftlicher oder digitaler Form eine sehr große Rolle. Bereits vorhandene Leseerfahrungen werden von den Schülern mit eingebracht und sind für den Kompetenzerwerb sehr förderlich. Um diese Leseerfahrungen anzuregen, bzw. zu erweitern besuchte Lehrerin Sabine Lubich mit den Kindern der 4.Jahrgangsstufe der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg die Buchhandlung Rupprecht. Buchhändlerin Karen Rudolf begrüßte die Schüler sehr herzlich in der Filiale in Amberg. Zu Beginn informierte Frau Rudolf über ihren Beruf. Eine Buchhändlerin muss Bücher und andere Medien auswählen und bestellen, Kunden beraten, Bücher auspacken und aufräumen, kassieren, Schaufenster und Tische dekorieren und vieles mehr. Für eine gute Beratung ist es natürlich notwendig, dass eine Buchhändlerin auch viel liest. Dann tauchten die Kinder ein in die Welt der Bücher. Karen Rudolf informierte darüber, dass im Jahr ungefähr achtzig- bis neunzigtausend Bücher alleine in Deutschland erscheinen. Bei der Auswahl der Bücher werden die Buchhandlungen von den Verlagen, die die Bücher herausgeben, unterstützt. Die Internationale Standard Buchnummer (ISBN) ist der Fingerabdruck jedes Buches. Jedes Buch hat seine eigene Nummer, so tut sich der Kunde oder auch die Buchhandlung leichter bei der Bestellung. Interessant für die Kinder war auch der Preis für ein Buch. In Deutschland ist es nämlich so geregelt, dass der Preis für ein Buch immer der gleiche sein muss, egal, wo man es kauft, ob Buchhandlung, Kaufhaus oder Internet. Dies dient der Gleichberechtigung zwischen großen und kleinen Buchhandlungen. Natürlich kann eine Buchhandlung nicht alle Bücher im Laden haben, aber eine Bestellung dauert in der Regel nur einen Tag, so dass das gewünschte Buch schnell verfügbar ist. Zum Schluss gab Rudolf noch einige Rekorde rund um das Buch zum Besten. Das meistverkaufte Buch der Welt ist die Bibel. Die Ausgaben der heiligen Schrift haben weltweit insgesamt eine Auflagenhöhe von ungefähr 20 Millionen im Jahr. Übersetzt wurde das Buch der Bücher weltweit in rekordverdächtige 2303 Sprachen. Die meistverkaufte Kinderbuchreihe der Welt ist Joanne K. Rowlings Harry Potter Reihe. Inklusive Band 7 wurden über 502 Millionen Exemplare verkauft. Das kleinste Buch der Welt hat die Abmessungen 2,4 x 2,9mm und umfasst 32 Seiten. Es heißt natürlich »Das kleinste Buch der Welt - Josua Reicherts Bilder-ABC« und beinhaltet das Alphabet. Auf japanisches Seidenpapier gedruckt und von Hand in Leder gebunden wird es in einer Kassette mit Deckellupe geliefert. Umblättern kann man das mit 5 Milligramm, nicht gerade gewichtige Werk nur mithilfe einer Pinzette. Lehrerin Sabine Lubich und ihre Schüler waren von der interessanten Exkursion sichtlich beeindruckt und bedankten sich bei Frau Rudolf für die Zeit, die sie ihnen gewidmet hatte und die vielen interessanten Informationen rund um das Buch.

 

Autorenlesung zum Welttag des Buches

Autorenlesung Wallner Kopie

Seit 1996 wird in Deutschland der UNESCO-Welttag des Buches gefeiert. Die Lauterachtal-Grundschule Hohenburg beteiligte sich an dieser Aktion mit einer Autorenlesung. Bevor die Pleysteiner Autorin Corinna Wallner den Kindern ihre Werke vorstellte, wurde sie von Lehrerin Sabine Lubich und den Kindern mit dem Lied „Lesen heißt auf Wolken fliegen“ willkommen geheißen. Eine Kostprobe ihrer Schreibkunst gab sie aus dem Buch „Geschichten für Schulkinder“. Beim Vortragen dieser einfühlsamen und anrührenden Geschichten hingen ihr die Schüler an den Lippen. Corinna Wallner erzählte von einem Mädchen, das wegen ihres Aussehens ausgelacht wird, bis es seine wahre Schönheit entdeckt. Einem Schneemann, der ein Herz zeigt, und eine erkrankte Mutter wieder schnell gesund werden lässt. Wallner vermittelt mit ihren Geschichten Werte, wie Toleranz, Rücksicht, Bescheidenheit und viele mehr. So erfuhren die gespannten Zuhörer, dass der schönste Urlaub nicht in weiter Ferne stattfinden muss oder dass Weisheit jede Angst überwinden kann. Recht anrührend gestaltet sich die Erzählung von einem wundersamen Weihnachten, welches das Publikum mitfühlen, aber auch innehalten ließ. Immer wieder zeigte Corinna Wallner auch die sehr ansprechenden Illustrationen von Andreas Reitinger, die die Erzählungen noch untermalen. Zwischen den einzelnen Geschichten suchte die Autorin immer wieder den Dialog mit den Kindern und am Ende stellte sie sich noch den Fragen der neugierigen Kinder. Zum Schluss bedankte sich das Publikum für den kurzweiligen Vortrag mit einem herzlichen Applaus.

Ein etwas anderer Unterricht

Sport- und Bewegungserziehung sind ein unverzichtbarer und nicht austauschbarer Bestandteil schulischer Bildung. Im großen Unterschied zum breit gefächerten, aber freiwilligen Angebot der Sportvereine erreicht allein der Schulsport alle Kinder und Jugendlichen, auch diejenigen, die sportlich zunächst weniger interessiert und nicht so bewegungsbegabt sind.Im Schulsport geht es deshalb nicht nur um die Frage, was der Einzelne im Sport leisten kann, sondern vielmehr auch darum, was der Sport für den Einzelnen zu leisten vermag. Gemeint sind damit insbesondere Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung, der Gesundheitserziehung sowie die in vielen wissenschaftlichen Studien belegten Zusammenhänge zwischen Lernen und Bewegung. In diesem Zusammenhang erlebten die Schüler der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg ein paar ganz besondere Unterrichtsstunden. Die Lehrerinnen Gertrud Lautenschlager und Sabine Lubich hatten für die Kinder einen Erlebnis- und Hindernisparcour in der Turnhalle aufgebaut. Es galt sich an Seilen zu schwingen, zu balancieren und vieles mehr. Die Schüler hatten sichtlichen Spaß an dieser anderen Form des Unterrichts und konnten von dieser körperlichen Ertüchtigung gar nicht genug bekommen.

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Hindernisparcour 1 Kopie

Gesundes Frühstück – für Mensch und Umwelt

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Das „Landesprogramm für die gute gesunde Schule Bayern“ empfiehlt die Einbeziehung der Gesundheitsförderung in den Schulalltag mit dem Ziel, Gesundheit konsequent in den Dienst des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule zu stellen, um damit zur Verbesserung der Bildungsqualität insgesamt beizutragen. Auf den Punkt gebracht bedeutet das: „Gesunde Schüler, die gerne zur Schule gehen, lernen besser. Gesunde Lehrer lehren besser. Aus diesem Grund durften die Schüler der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg und die Vorschulkinder der Kindergärten auch in diesem Jahr wieder ein nahrhaftes und vitaminreiches Frühstück genießen. Vor allem aber war es auch ein gesundes Frühstück für die Umwelt. Als zertifizierte Umwelt- und Energieschule ist es der Grundschule Hohenburg ein besonderes Anliegen, die Kinder zu einem bewussten Umgang mit Natur und Umwelt zu erziehen. Bewusst hatte der Elternbeirat für dieses Frühstück nur Produkte von regionalen Anbietern verwertet. Die Schüler staunten nicht schlecht, als sie das reichhaltige und liebevoll gestaltete Frühstücksbuffet erblickten. Von Fingerfood aus Karotten, Radieschen, Gurken, Paprika und vielem mehr, über Obstspieße, Käsewürfel, Schnittlauchbrote, leckeren Früchten und vielem mehr, bis zu Getränken wie Kaba, Tee und Milch wurde alles angeboten. Der Elternbeirat hatte ein Buffet auf den Tisch gezaubert, das nicht nur gesund, sondern vor allem auch optisch sehr ansprechend war. Stellvertretende Schulleiterin Sabine Lubich sparte deshalb auch nicht mit Lob für die mühevolle Arbeit der Elternvertreter und bedankte sich im Namen der Schüler und der Lehrerschaft für das reichhaltige Menü. Die Kinder ließen sich die Köstlichkeiten im Anschluss daran nur zu gerne schmecken.