Fernsehstudio mit Schule getauscht

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Einen etwas anderen Alltag erlebten sowohl die Schüler der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg, als auch der eingeladene Vorleser. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages macht es sich die Schule in Hohenburg stets zur Aufgabe Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in die Schule als Lesepaten einzuladen. Der Bundesweite Vorlesetag ist Deutschlands größtes Vorlesefest. Der Aktionstag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen

für das (Vor-)Lesen setzen und Freude am (Vor-)Lesen wecken. So sollen langfristig Lese- kompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden. Gemeinsam leisten die Vorleserinnen und Vorleser einen wichtigen Beitrag für eine lebendige (Vor-)Lesekultur in Deutschland. Die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags sind die Wochenzeitung DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung. Zahlreiche Prominente und Politikerinnen und Politiker nehmen am Bundesweiten Vorlesetag teil. Sie sorgen durch ihre Bekanntheit für noch größere öffentliche Aufmerksamkeit und dienen als Vorlese-Vorbilder.

In Hohenburg war es in diesem Jahr Thomas Bärthlein, bekannt als Moderator, Reporter und Wettermann vom Fernsehsender OTV. Er hatte das Buch „Die Räuberschule“ von Gudrun Pausewang mitgebracht. Die rothaarige Jule passt nicht zu den Müffelhausenern, das zeigen sie ihr auch. Wegen ihrer roten Haare und ihren anderen Interessen wird sie von den anderen Einwohnern ausgegrenzt. Selbst ihre Oma sieht sie als Außenseiterin. Denn Jule liest für ihr Leben gern. Am liebsten Geschichten von Räubern. Bei denen ist wenigstens was los! Sie feiern wilde Feste, tragen Spinnen in ihren Bärten spazieren und essen geröstete Kaulquappen mit Kröteneiern süß-sauer. Und eines Tages begegnet Jule doch tatsächlich einem waschech-ten Räuberhauptmann! Auch wenn dieses Buch bereits 2007 erschienen ist, sind die Themen, die darin behandelt werden ganz nah am Zahn der Zeit. Ausgrenzung, Diskriminierung, Anderssein und Vorurteile sind aufgrund der momentanen gesellschaftlichen Lage brandheiße Themen. Thomas Bärthlein beeindruckte durch sein lebendiges Vortragen und die ständige Interaktion mit den gespannten Kindern. Auch die Lehrer wurden von ihm mit einbezogen. Dass er auch sein Kamerateam dabei hatte, störte dabei die Schüler nicht im Geringsten. Rektorin Andrea Meier wies in ihrer Begrüßungs-worten auf die Wichtigkeit des Lesens hin. Lesen ist auch in der digitalen Welt noch eine unumgängliche Kernkompetenz und Kulturtechnik. Das Vorlesen ist das Startkapital für unsere Grundschüler. Wem vorgelesen wird, fällt es leichter später selbst zum Leser zu werden. So genossen die Hohenburger Schulkinder diesen Vorlesetag in vollen Zügen und bestimmt ist der oder die eine oder andere neugierig geworden, wie wohl die Geschichte von der rothaarigen Jule ausgeht.

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Bei Vollbremsung fliegt die Schultasche durch den Bus

Die Marktgemeinde Hohenburg befördert viele ihrer Schulkinder mit dem Bus in die Schule. Bei 23 Ortsteilen ist dies ein Ding der Notwendigkeit. Umso wichtiger ist es deshalb für die Kinder, dass sie das richtige Verhalten im Bus und an den Haltestellen lernen. Aus diesem Grund ist dieses Thema auch in den Lehrplan des Heimat- und Sachunterrichts der Jahrgangsstufen 1 und 2 implementiert. Wer könnte hierzu die Schüler besser ausbilden als die Experten was den Verkehr anbelangt – die Polizei. Polizeihauptkommissar Harald Heselmann und Polizeioberkommissar Horst Strehl übernahmen diese Aufgabe gerne und unter ihrer fachkundlichen Leitung erarbeiteten die Kinder nicht nur theoretische Grundlagen, vielmehr hieß es „Learning by doing“! Sowohl das Anstellen an der Haltestelle, das Ein- und Aussteigen, als auch das Besetzen der Sitzplätze mit der richtigen Unterbringung der Schultasche wurde geübt. Heselmann und Strehl ermahnten die Kinder, schon auf dem Weg zur Haltestelle keinen Unsinn zu machen und möglichst Gehwege zu benutzen. An der Haltestelle gehörten die Schultaschen in entsprechendem Abstand zur Fahrbahn hintereinander auf dem Boden abgestellt. Drängeln oder gar Schubsen sei strengstens verboten. Das Einsteigen klappe ohne Drängeln wesentlich schneller. Die Schultaschen sollten dabei nicht auf den Rücken gepackt, sondern in die Hand genommen werden. Im Bus müssten die Plätze der Reihe nach von vorne nach hinten aufgefüllt werden. Wichtig sei auch das Anschnallen. Die Schultaschen gehörten zwischen die Beine auf den Boden. Die Polizisten zeigten auch, was passiert, wenn die Schultasche nicht richtig untergebracht ist. Bei einer Vollbremsung wurde diese wie ein Geschoss nach vorne geschleudert. Schnell wurde den Kindern klar, dass dies sehr gefährlich werden kann. Bei der Ankunft soll man erst nach dem Anhalten des Busses aufstehen. Auch beim Aussteigen darf nicht gedrängelt werden. Mit dem Überqueren der Straße muss in jedem Fall gewartet werden, bis der Bus nicht mehr zu sehen und zu hören ist. Dies ist wichtig, weil sich nicht alle Autofahrer an die Vorschrift halten, im Schritttempo an haltenden Bussen vorbeizufahren. Auch der gefährliche „Tote Winkel“ wurde den Schülern gezeigt und auf dessen Gefahren hingewiesen. Die Kinder zeigten sich während dieser lehrreichen Unterrichtseinheit „Bus-Schule“ sichtlich interessiert und einsichtig und ließen ihr Vorwissen stolz mit einfließen. Um diesen Praxisunterricht umsetzen zu können wurde natürlich ein Bus gebraucht. Hier gilt der Dank dem Busunternehmen Lindner aus Allersburg. Dieses stellte für diese Unterrichtseinheit einen Schulbus samt Fahrer kostenlos zur Verfügung.

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Apfelernte auf der Schulhofwiese

In diesem Jahr trugen die Apfelbäume auf der Schulhofwiese eine große Anzahl von Früchten. Unsere Schule nahm dies zum Anlass den Apfel fächerübergreifend im Unterricht zu behandeln. Bei der Ernte der Äpfel, die Fachlehrerin Andrea Wagner durchführte, mussten die Schüler erkennen, dass es gar nicht so einfach ist einen reifen Apfel heil vom Baum in den Korb zu befördern. Anschließend verarbeiteten die Kinder mit Frau Wagner die Äpfel entweder zu Apfelstückchen für ein leckeres Apfelmus oder zu Apfelringen, die dann getrocknet wurden. Während die Kinder in einer weiteren Stunde das köstliche Apfelmus genießen konnten, erzählte ihnen Lehrerin Gertrud Lautenschlager ein Apfelmärchen. Die Kinder der 2.Jahrgangsstufe lernten bei Rektorin Andrea Meier ein passendes Gedicht dazu, „Goldene Welt“ von Georg Britting. Auch im Heimat- und Sachunterricht wurde das Thema „Apfel“ aufgegriffen.

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Wir heißen unsere Schulanfänger herzlich willkommen!

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Mit Spaß und System zu mehr Medienkompetenz

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Stimmt das, was in der Werbung versprochen wird? Sind kostenlose Apps wirklich kostenlos? Wie finde ich glaubwürdige Informationen im Internet? Nutzerinnen und Nutzer stehen im Umgang mit Medien vor vielen Herausforderungen. Die Initiative Medienführerschein Bayern setzt hier an. Ziel ist, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene Kompetenzen erwerben, um Medien in ihrem Alltag verantwortungsbewusst und selbstbestimmt nutzen zu können. Die Bayerische Staatsregierung rief die Initiative Medienführerschein Bayern im Jahr 2009 ins Leben, um die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu stärken. Die Initiative wird von der Bayerischen Staatskanzlei finanziert. Auch die Lauterachtal-Grundschule Hohenburg hat in diesem Jahr wieder mit den Schülern der 4.Jahrgangsstufe an diesem Projekt teilgenommen. Förderlehrer Hubert Harrer vermittelte den Kindern den Unterschied eines seriösen Zeitungsarktikels und eines unbedachten Internet-Blogs. Wie sich Werbung und Fernsehhelden auf das Konsumverhalten auswirken, war ein weiteres Thema. Ein wichtiger Aspekt ist der Umgang mit dem Internet. Ob E-Mail, Chat, Cybermobbing, Downloads oder Computerspiele, all diese Punkte betrachtete Harrer mit den Schülern kritisch und vermittelte eine vernünftige Herangehensweise. „Es macht keinen Sinn, Computer und Fernseher vor den Kindern wegzusperren“, so Harrer, „vielmehr ist es wichtig sie in dieser sich rasend schnell entwickelten Medienwelt zu begleiten und ihnen ein Bewusstsein dafür – eine Medienkompetenz – zu vermitteln. Das Schlimmste ist, wenn die Kinder hier alleine gelassen werden!“ Zusammen mit Rektorin Andrea Meier überreichte er nun die Urkunden an die Schüler und appellierte nochmals an ihre erworbenen Kompetenzen. Andrea Meier gratulierte den 4.Klässlern und spornte sie an, dieses Wissen jetzt auch im Umgang mit Medien zu nutzen.

Geschätzte Lehrkraft verabschiedet

Nicht nur die Schüler der 4.Jahrgangsstufe wurden am letzten Schultag an der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg verabschiedet, nein, es galt auch Servus zu sagen, zu einer geschätzten Lehrkraft. Sabine Lubich, Klassenleiterin der Klasse 3/4 und stellvertretende Schulleiterin verlässt die Schule. Sie hat eine neue Herausforderung gesucht und hat sie in der Konrektorinnenstelle an der Jahnschule in Sulzbach-Rosenberg gefunden. Rektorin Andrea Meier ließ nochmals die Zeit von Lubich, die 2014 an die Schule kam, in Hohenburg Revue passieren. Vor allem dankte sie ihr aber für das vergangene halbe Schuljahr, da Meier selbst krankheitsbedingt lange ausgefallen war und Sabine Lubich die Schulleitungsaufgaben weitgehend übernahm. Auch die Kinder ihrer Klasse versäumten es nicht, sich bei ihrer Lehrkraft zu bedanken. Schließlich hatte auch noch der Elternbeirat ein kleines Präsent und Abschiedsworte parat. Lehramtsanwärterin Carolin Schriml hatte mit allen Kindern zum Abschied noch ein kleines Lied einstudiert. Sichtlich gerührt dankte Sabine Lubich allen für die netten Worte und Darbietungen und verteilte noch kleine Süßigkeiten an die Kinder.

Verabschiedung Sabine Kopie

 

Die Schulfamilie der Lauterachtal-Grundschule Hohenburg wünscht allen Kindern und ihren Familien schöne und erholsame Ferien!

Unseren Abgängern wünschen wir alles Gute und viel Erfolg an ihren neuen Schulen und auf ihrem weiteren Lebensweg!

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Sportler und fleißige Leser geehrt!

Zum Abschluss des Schuljahres standen wieder einige Ehrungen an. Rektorin Andrea Meier ehrte die fleißigsten Leser, ermittelt mit dem Antolin-Leseprogramm, und besten Sportler der Schule. Sportbeauftragte Gertrud Lautenschlager betonte aber in diesem Zusammenhang ausdrücklich, dass es beim Sport nicht darum gehe, wer der Beste sei, sondern dass das Mitmachen das Wichtigste sei.

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Sportler2018